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Sensualistik

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© 1990-2018 Rolf Reinhold
Created at 15 Mar 2007

 

 

"Was auch immer Sie tun,
es ist jedesmal Ihre eigene Entscheidung, ... ausnahmslos!"

 

 

Sensualistik

 (in statu operandi) von Rolf Reinhold
Version 2.1 vom 22.08.2020
Vorversion 2.0 vom 03.02.2017
Vorversion 1.1 vom 10.06.2013

... soll sein "Kunde von den Anteilen des 'PHILOSOPHIEREN ueber sinnlich Erfassbares' in der Geschichte des Philosophierens seit der Antike".

Sensualistische Sicht ist nahezu ausschlieszlich sachorientiert.

 
Sensualismus ist daher die einzige
mythenfreie Art philosophischer Untersuchung, da sie sich  auf Sache und Sachverhajt beschraenkt und die erzaehlten Geschichten als Phantasieprodukte  einordnen kann. Gleichzeitig ist  sie anspruchsfrei, da es hier auszer der Denkfigur "Gesamtmaterie" kein anderes Absolutum gibt und daher alles andere lediglich "sinnlich erfassbar" und somit irrtumstraechtig ist


Entstehung des philosophieren

Der erste bekannte Ansatz zu systematisch generalisierenden Ueberlegungen ueber due Grundfuktionen von Mensch und Umwelt richtete sich natuerlichermaszen gegen alle Erklaerungsmudelle, ja sogar gegen alles erklaeren. Denn schon die Ueberlegung, es muesse einen "Grundstoff" geben,  taugt schon nicht mehr zum "erklaeren", sondern bestefalls zum weiterforschen.
Das, was dann von Platon als "Philosophie" bezeichnet wurde, bezog sich auf "aletheia", auf das, was dann bei den Roemern als "veritas" und spaeter bei den Christen als "Wahrheit" bezeichnet wurde. Daraus entstand der vielbemuehte Behauptungssatz  "Alle Philosophie ist die Suche nach Wahrheit".
Wenn wir das Wort 'Suche' durch 'erforschen' und  das Wort ""Wahrheit"" entsprechend der Forschungen von Jan Szaif (2005) und Ernst Heitsch (2011) mit der schon von Heidegger als "Unverborgenheit" woertlich genommenen und von mir als 'Offensichtbarkeit' operationalisierend transponierten Bezeichnung ersetzen, kommen wir wieder auf "erforschen von Sachn und Sachverhalten' zurueck. Daraus ergab sich unumgaenglich ein 'erforschen, WIE wir erforschen'. Das wurde spaetestens sowohl von Herakleitos als auch Parmenides oeffentlich und schriftlich thematisiert.
Falls es sich als haltbar und konsensfaehig erweisen sollte, waere 'forschen'  durch ausschlieszen des "apeiron" als woertlich transponiertem 'das Unerforschliche' ials Gegensatz zu dem "empeiros' als 'erforschbar', dann hatte bereits Anaximandros 'forschen' durch seine Abgrenzung oeffentlich thematisiert.

Bereits Parmenides hatte deutlich gefordert, 'forschen' auf das zu beschraenken, was vorhanden und erst dadurch ueberhaupt erst erforschbar ist.

ARISTOkles, Platon genannt, und sein Schueler ARISTOteles hatten jedoch dem entgegesetzte Intessen der ARISTOkratie , wenn auch moeglicherweise unbewusst, so doch in jedem Falle im Christentum wirksam werdend, die hierarchistische Sicht dem egalitaeren 'forschen' als 'hinsehen und sich ein handlungsrelevantes eigenes Urteil bilden' restaurativ entgegengesetzt.




Beginnend mit den Griechen Anaximandros, Xenophanes, Parmenides, Demokritos, Protagoras, Gorgias, Arkesilaos, Epikuros, Pyrrhon, Zenon (Kition), Ainesidemos, Karneades ueber die Franzosen Montaigne, Bayle, Condillac, Lamettrie, die Englaender Bacon, Hobbes, Locke, Berkeley, Hume, bis hin zu den deutschsprachigen L.H.Jakob, Lossius, Ulrich, Schulze, Laas, Mach, Mauthner, Wahle, Czolbe und Franck haben sich viele Philosophen gegen die Uebermacht der platonisch und aristotelisch beeinflussten metaphysisch orientierten Philosophen zu behaupten versucht.

Es ist ihnen nicht gelungen, in der europaeischen Philosohiegeschichte mehr als 'nur Auszenseiter' zu werden.

Zwar sind die englischen und amerikanischen Philosophen staerker durch sensualistische Denkansaetze beeinflusst, ihre Texte bleiben jedoch bei den meisten Autoren im Kern 'platonisch aristotelisch'. Den meisten gelingt es nur teilweise, sich von den ueberkommenen Denkfiguren wie z. B. ""Geist"", ""Wahrheit"" usw. gaenzlich zu loesen

Dieses Projekt "Sensualistik" soll schrittweise die Elemente herauskristallisieren, die bei dem jeweiligen Autoren 'konsequent zu Ende gedacht' sind.

Methodik
Sensualistisch orientiert philosophieren bedeutet zuerst einmal, saemtliche Ansprueche, wie z. B. die auf den Besitz der ""Wahrheit"" und ""Erkenntnis"" aufzugeben.
Einzig 'zum Thema machen' (thematisieren) und 'assoziativ verknuepfend differenzieren' (aspektualisieren) ist aus dieser Sicht auf 'Mensch und seine Umwelt (Uexkuell)' moeglich. Es ist der Blick des Beobachters (Uexkuell, Maturana), der sich beschreibend herantastet an die fuer ihn beobachtbaren Zusammenhaenge.

Sensualismus ist nach meiner Auffassung die zukünftig einzig mögliche philosophische Ausrichtung. Denn nur diese Ausrichtung macht es möglich sich miteinander konkret zu einigen, Alles andere ist pure Spekulation. Der Sensualismus bringt deutlich den Nachteil mit sich, dass sensuelle erfassen sehr undeutlich und mehrdeutig sein kann. Aber auf der anderen Seite steht das metaphysische Denken, das seine Gegenstände lediglich behaupten, aber nicht so vorzeigen kann, dass andere sie auch beurteilen können. Die metaphysischen Gegenstände können alle mit beliebigem Sinn versehen werden.
Der Sinn aller metaphysischen Derivate ist immer esoterisch. Er lässt sich lediglich aus den bisherigen Debatten ableiten, aber nicht auf irgendwelche Gegenstände und ihre Relationen zurückführen. So erscheint es möglicherweise immer als ein Verrat an der bisherigen Gemeinschaft, wenn man sich von deren bisheriger Linie entfernt.
Genau solch ein ungutes Gefühl, wie ich es jetzt beim Schreiben dieser Zeilen habe, haben vermutlich auch viele andere Philosophen vor mir es beim Abweichen von der bisherigen Linie ihrer Gesprächspartner gehabt.
So macht jeder Abweichler seine Konzessionen an den bisherigen Sprachgebrauch. Schlimmstenfalls schließt er Kompromisse, um Teile des von ihm kritisierten nach außen hin beizubehalten. Solche Kompromisse sind jeweils nur aus privatem Äußerungen abzuleiten, bestenfalls aus Briefen. Der Autor müsste sich darüber klar sein, dass seine Zeitgenossen andere Aussagen nicht nur nicht akzeptieren könnten, sondern vehement bekämpfen müssten.
So hat zum Beispiel der Sensualist David Hume in seiner Einleitung zu seinem großen Erstlingswerk "Treatise of human nature" deutlich gesagt, dass er manche Worte sehr viel anders verwendet als es üblich ist. Damit hat er uns die Aufgabe auferlegt, nach unüblichen Verwendungsweisen einzelner Worte zu suchen. Weder habe ich bisher einen Hinweis auf eine Monographie dazu gefunden, noch gar ein Werk allgemeiner Art, das sich mit dieser Thematik befasst.
Wir haben generell die Wahl, uns mit sinnlichen Dingen zu befassen oder uns den sogenannten übersinnlichen zuzuwenden. Wie es schon Parmenides beklagt hat, mischen sich bei den meisten Menschen diese beiden Möglichkeiten.
Gerade unser Zeitalter macht es deutlich, dass Kulturimperialismus unangenehme Folgen zeitigt. So sollte wohl die Weltgemeinschaft dem Rat etlicher Philosophen folgen, empirische Wissenschaft deutlich von Religion  zu trennen und die sogenannten Geisteswissenschaften deutlich als "religiös und kulturspezifisch bestimmt" zu bezeichnen.

 


(wird fortgesetzt ... z.B. wenn sie uns per eMail nach näheren Einzelheiten fragen, wir schicken Ihnen die Fortsetzung gerne zu. Entweder als newsletter oder auf Ihre direkte Anfrage auch als direkte Antwort per eMail
 
 
 

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Telefon +49  47 79 82 87 oder
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©1990-2020 Rolf Reinhold 
Last updated at 22 Aug 2020

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